Reifen
Du kannst prinzipiell auch mit Straßenreifen auf einer Rennstrecke fahren. Das gilt insbesondere, wenn Du mit Deinem „normalen“ Straßenmotorrad zum ersten Mal auf einer Rennstrecke unterwegs bist. Moderne Sportbereifung bietet Dir genügend Grip um den Anforderungen eines Rennstreckeneinsteigers gerecht zu werden. Ein Problem bei Straßenreifen tritt dann auf, wenn die Asphalttemperaturen/Lufttemperaturen sehr hoch sind und Du mit zunehmender Erfahrung deutlich schneller wirst. Normale Straßenreifen verlieren unter diesen Bedingungen schnell ihren Grip, die Haftung ist dann sehr viel schlechter als mit Slicks oder profilierten Rennreifen.
Es ist ein Trugschluss, dass man auf der Rennstrecke seine alten Reifen gern noch runter fahren kann. Je weniger Profil Du auf dem Reifen hast, oder je älter der Gummi ist, umso weniger Haftung baut der Reifen auf. Aber genau das brauchst Du auf der Strecke, wo Du ja mit mehr Schräglage fährst und das Motorrad wesentlich beherzter beschleunigst als auf der Straße. Wenn also noch genügend Profil auf dem Reifen ist, musst Du vorerst nicht wechseln.
Tourenreifen haben prinzipiell weniger Grip als Sportreifen – sind also weniger geeignet, es sei denn Du hast vor recht gemütlich zu fahren.
Slicks oder profilierte Rennreifen sind dann angesagt wenn Du Dein fahrerisches Niveau deutlich verbessern konntest und beginnst an Deinen Zeiten zu feilen.
Fahrwerk
Manch einer fängt im Vorfeld zum Training an, an seinem Fahrwerk herum zu schrauben weil er gehört hat, dass auf der Rennstrecke das Fahrwerk härter oder weicher sein soll, besser ansprechen muss oder was auch immer.
Wenn Du das tust, setzt Du Dich auf ein Motorrad das Du nicht kennst. Du musst Dich also mit einer zusätzlichen Komponente auseinandersetzen, die Dich den Fokus auf das eigentliche Geschehen verlieren lässt.
Wesentlich besser wäre es, wenn Du mit dem Motorrad an die Strecke kommst, das Du schon kennst. Wenn Du dann während der Fahrt spürst, dass etwas besser/anders sein sollte, kommst Du einfach während des Events zum „Fahrwerksmann“. Ihm kannst Du Deine Vorstellungen erklären und er weiß auch an welchen Rädchen/Schrauben er drehen muss. Ihr könnt dann beide zusammen das Optimum heraus finden und Deinen „Wohlfühlbereich“ einstellen.
Meist ist das dann auch eine Einstellung die Dir das Fahren auf der Landstraße wesentlich angenehmer macht.
Und Du erhältst die Einstellungen dokumentiert. Kannst also anschließend gern die Grundeinstellung Deines Fahrwerks wieder herstellen und bei Bedarf (auf der Rennstrecke) wieder umstellen.
Wir haben Dir hier eine Auswahl von Flaggen zusammen gestellt, die bei den MotoMonster Trainings verwendet werden.
Diese Signale solltest Du Dir einprägen, denn sie sind enorm wichtig für Deine Sicherheit und die Sicherheit der anderen Fahrer auf der Strecke.
Missachtest Du diese Flaggen kann Dir schnell mal die schwarze Flagge gezeigt werden. Was sie bedeutet steht deshalb gleich mal an erster Stelle :-)





Die grüne Flagge wird z.B. nach einer Gefahrenstelle gezeigt wenn die Strecke wieder frei ist. Siehst Du sie hast Du wieder freie Fahrt und das Überholverbot ist aufgehoben.


Sie signalisiert dem vorausfahrenden Fahrer, dass ein folgender Fahrer im Begriff ist ihn zu überrunden.
Als vorausfahrender Fahrer versucht Du nicht dem nachfolgenden, schnelleren Fahrer Paroli zu bieten sondern lässt ihn an geeigneter Stelle überholen.




